Sonntag, 31. August 2014

Verrückst du noch Möbel oder wohnst du schon?


Letztens kamen wir in einer netten Runde über Wohnsituationen zu sprechen. Ich erzählte, dass wir, seit wir zu dritt sind, immer wieder Wohnungstetris spielen müssten. Das heißt man muss Gegenstände verrücken, um an andere Möbelstücke zu gelangen. Den Wäscheständer vor- und wieder zurückschieben, um an den Kleiderschrank zu kommen. Die Gehschule vor- und wieder zurückstellen, um die Küche zu erreichen. Den Couchtisch weg- und wieder herräumen.

Freitag, 29. August 2014

Grautöne


Es ist schön, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, da man das Produkt seiner Arbeit direkt vor Augen hat. Man sieht, was man geleistet hat und das gibt einem ein wunderbares Gefühl. Truman Capote sagte einmal, dass alle Menschen die Anlage hätten, schöpferisch tätig zu sein, nur würden es die meisten nie merken. Wahre Worte. Oft traut man es sich nicht zu; denkt, dass die anderen es doch viel besser können. Ich sage, probieren kostet ja nichts. Wenn es Spaß macht, dann hat es sich schon gelohnt. Wenn dabei noch ein ansehnliches Produkt entstanden ist, umso besser.

Mittwoch, 27. August 2014

NEW IN - Bluse, Leggins und Hut von H&M

Meine Neuankömmlinge sind genau das Richtige für den Übergang von Sommer auf Herbst. Die Bluse ist ganz schlicht, die Leggins ein echter Hingucker und der Wollhut wird meinen Kopf auch bei feinen Regentropfen trocken halten. Ich freue mich schon darauf die neuen Teile tragen zu können.

Montag, 25. August 2014

Samstag, 23. August 2014

UNSICHTBAR SICHTBAR - Ein Fotoessay

"Und drängt nicht alles
Nach Haupt und Herzen dir
Und webt in ewigem Geheimnis 
Unsichtbar sichtbar neben dir?"
Johann Wolfgang von Goethe












Donnerstag, 21. August 2014

Mehr Umarmungen, bitte!


Gestern hat mein Sohn zum allerersten Mal von sich aus seine ein Jahr ältere Cousine umarmt. Natürlich hat er schon Kuscheltiere und Mama und Papa umarmt, aber diese Umarmung war anders. Seine Cousine gab ihm einen Kuss auf die Wange und er antwortete ihr, indem er sie ganz herzlich umarmte. Es war ein unglaublich berührender Moment. Vorallem weil er so unerwartet geschah. Mein Herz schmolz dahin.

Dienstag, 19. August 2014

Handarbeit #2


Ich mag das Licht von Kerzen, deswegen kann es bei mir zu Hause nicht genug Kerzenständer und Kerzen geben. Die Kerzenständer aus Bausteinen sind leicht gemacht und Einzelstücke, weswegen mir diese außergewöhnlichen Stücke ganz besonders gut gefallen.

Sonntag, 17. August 2014

WHAT TO WEAR - Lederjacke






Lederjacke, Bluse und Shorts von H&M // Kette privat // Marc by Marc Jacobs Uhr // Schuhe von Superga


Freitag, 15. August 2014

Zu Tisch, bitte! #2


Ein schnelles, leckeres Nudelgericht für die ganze Familie, das zudem noch gesund ist. Da der Speck und der Frischkäse im Gericht sehr dominant das Aroma bestimmen, schmeckt man den doch sehr intensiven, oftmals mit Medizin in Verbindung gebrachten, Fenchel nicht heraus.

Mittwoch, 13. August 2014

Regen - Zuhause bleiben oder rausgehen?


Leider lässt der Sommer in Tirol zu wünschen übrig. Die Badetage lassen sich an einer Hand abzählen und die Regentage übernehmen die Führung. Die Frage ist, ob man bei einem Regentag das Haus verlässt oder sich Jogginghose, Shirt und dicke Socken anzieht und im trockenen, gemütlichen Zuhause bleibt. Ich finde es geht beides. Gemäß dem Motto "Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung" kann man dem Nass auch die Stirn bieten und gut geschützt das Haus verlassen. Hier habe ich einige Tipps für drinnen und draußen vorbereitet.

Montag, 11. August 2014

Handarbeit


Eine Hymne an den Minimalismus. Klare Strukturen, schlichte Farben, einfach schön! Dieses Bild ist ganz schnell selbstgemacht, kann sodann gleich an der Wand befestigt werden und das traute Heim verschönern. Ein Besuch beim Schweden des Vertrauens und es kann losgehen.

Samstag, 9. August 2014

Lesestunde - ALICE MUNRO | Der Traum meiner Mutter



Als ich Mama geworden bin und mein Baby tagsüber noch viele Stunden geschlafen hat, suchte ich nach Büchern über das Muttersein. Die meisten Bücher über Muttergefühle und Co sind - sagen wir einmal - naja. Die Sprache ist eher einfach und der Inhalt ist ohne Substanz. Was ich suchte, war anspruchsvolle Literatur mit einer Sprache, die einen fesselt und anspricht. Vielleicht liegt es ja an meinem Hintergrund, aber viele der Bücher, die in den letzten Jahren über die Rolle als Mutter geschrieben wurden, sind einfach nicht wirklich lesenswert. Bis auf das Buch der Philosophin Elisabeth Badinter Der Konflikt: Die Frau und die Mutter. (darüber werde ich noch in den nächsten Wochen oder Monaten berichten) Ich habe einige gelesen und sie belustigen. Man liest sie so nebenbei. Aber das war es auch schon. Die Bücher müssen nicht konzentriert gelesen werden und regen nicht wirklich zum Nachdenken an. Dann fand ich in einer Buchhandlung auf einem schön drapierten Tisch ein Buch von Alice Munro mit dem Titel Der Traum meiner Mutter, das mir gefiel. Sehr sogar.

Donnerstag, 7. August 2014

Zu Tisch, bitte!


Da mein Sohn momentan einen Hang zu Beeren jeglicher Art hat, dachte ich mir, dass ich seine Vorliebe in ein Mittagessen verpacke. Der Beeren-Topfenauflauf ist schnell gemacht und schmeckt unglaublich lecker - auch kalt schmeckt er noch. Vorher gab es noch eine Frühlingszwiebelcremesuppe, damit das Gemüse nicht zu kurz kommt.

Dienstag, 5. August 2014

Für den Rest meines Lebens

"Die wahre Lebenskunst besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." 
Pearl S. Buck

Manchmal gibt es Momente, in denen ich einfach nur glücklich bin. Glücklich, dass ich ich bin. Glücklich, dass ich einen wunderbaren Mann an meiner Seite habe, den ich unglaublich liebe - nach über vier Jahren immer noch genauso wie am Anfang, vielleicht sogar ein bisschen mehr. Glücklich, dass ich einen gesunden, neugierigen und lebensfrohen Sohn auf die Welt gebracht habe. Glücklich, dass ich tolle Eltern und Geschwister habe, die immer für mich da sind, egal wann und wo. Glücklich, dass ich hier lebe. Glücklich, dass es meiner Familie und mir gut geht. Glücklich, dass ich meinen Interessen nachgehen kann und dabei von meinem Mann unterstützt werde. Ich gebe zu, dass der Alltag mit einem Kind schwieriger geworden ist. Man muss seine eigenen Bedürfnisse zurückstecken, braucht ein gutes Nervenkostüm, gelangt manchmal an seine eigenen Grenzen. Aber es gibt immer ein kleines Glück, das irgendwo im Alltag versteckt ist. Es ist mein Mann, der tagsüber an mich denkt und mir eine kleine Nachricht schickt. Es ist mein Sohn, der sieht, dass ich barfuß bin und mir meine Hausschuhe bringt und mich beim Frühstück mit seinen heiß geliebten Heidel- und Himbeeren füttert. Es sind meine Eltern, die mich mit Hühnersuppe, Medikamenten und Liebe umsorgen, wenn ich krank bin. Für mich sind es die kleinen Glücksmomente, die das große Glück bedeuten.

Montag, 4. August 2014

NEW IN - Kleid und Kette von COS


Als Mama verändert sich der Kleidungsstil. Er bleibt stylisch, wird aber praktischer und kindertauglich. Ich habe für mich die Liebe für Kleider entdeckt. Mit einem tollen Kleid ist man perfekt angezogen. Nichts kann verrutschen, wenn das Kind an einem zieht oder auf einem herumklettern möchte.

Kleid und Kette von Cos

Freitag, 1. August 2014

Schlafen oder nicht Schlafen, das ist hier die Frage

Seit nunmehr fast zwei Wochen schläft mein vierzehn Monate alter Sohn sehr schlecht. Er war noch nie ein guter Schläfer. Leider fällt ihm das Zur-Ruhe-Kommen und Einschlafen sehr schwer. In den letzten Wochen schläft er erst spät ein (zwischen sieben und acht Uhr abends) und wacht zwischen zwei und drei Uhr morgens auf. Er steht dann in seinem Bettchen und kann für einige Stunden nicht mehr einschlafen. Wir haben schon einiges probiert - Fläschen geben, in den Arm nehmen, aber leider hilft nichts. Irgendwann schläft er dann wieder ein, aber das dauert leider. Mein Mann und ich denken, dass es vielleicht mit den Zähnen zusammenhängt. Er bekommt gerade zeitgleich mehrere Backenzähne. Dennoch ist es für uns eine harte und vorallem schlaflose Zeit. Darum habe ich mir in letzter Zeit einige Gedanken zum Thema Schlafen gemacht. Besser gesagt zum Nicht-Schlafen. Früher (also in der Prä-Baby-Phase) habe ich gern und viel geschlafen. Und wenn ich sage gern und viel, dann meine ich gern und viel. Ich habe regelmäßig (!) acht bis zehn Stunden geschlafen. Ich bin nach dem Arbeiten heimgekommen und habe mich oftmals kurz hingelegt, um mich dann nach dem Abendessen und der Abendgestaltung wieder müde ins Bett zu legen. Mein Mann und ich zählten immer zu den Menschen, deren Samstage, Sonntage und Feiertage sehr spät begonnen haben - so gegen mittags meistens und wir genossen es. Wir waren nie Frühaufsteher und wollten es auch nicht sein. Die Wochenenden standen im Zeichen des Schlafens bzw. des einen-ganzen-Tag-im Bett-Verbringens. Im Bett wurde dann gegessen, gelesen und im Internet gesurft. Aber der Aufenthaltsort war definitiv das Bett, nur für kurze Zeiten wurde dieser schöne Ort verlassen, um - na ihr wisst schon was - auf der Toilette zu erledigen.