Mittwoch, 17. Dezember 2014

Ist Religion unabdingbar zu Weihnachten?


Der Ursprung des immer näher rückenden, großen Festes liegt im Christentum begraben und feiert die Geburt Jesu Christi. Ein religiöses Fest also. Die Kirchen werden aber von Tag zu Tag leerer und die Bevölkerung stimmt längst nicht mehr allen Dogmen der christlichen Religion zu. Wer denkt also an diesem besagten Tag an die eigentlichen Wurzeln? Ist Religion und Glaube noch ein wichtiger Bestandteil von Weihnachten?

Freitag, 12. Dezember 2014

What to wear at christmas


Das Weihnachtsfest lädt nicht nur dazu ein, das traute Heim mit Kerzen, Lichterketten und Adventkalender und den Christbaum mit schönem Weihnachtsschmuck zu dekorieren, sondern auch sich selbst für den besonderen Tag und Abend in Schale zu werfen. Für mich ist die Farbe, die zu Weihnachten gehört wie Ketchup zu Pommes frites, einfach seit Jahren rot. Deswegen findet man jedes Jahr einen roten Farbtupfer in meinem Outfit. Da man am 24. Dezember meistens nicht wirklich Zeit dazu hat, einen Outfitwechsel durchzuführen, muss das Outfit alltagstauglich, also für einen Besuch bei Freunden oder am Weihnachtsmarkt, und feierlich, für den heiligen Abend inklusive Bescherung und Abendessen, sein. Die Boots und der Mantel halten warm, eignen sich deswegen hervorragend für einen Nachmittagsbesuch am Christkindlmarkt oder einem Spaziergang durch die glitzernde Innenstadt und sehen überdies auch noch unglaublich schick aus. Mit Bluse und Kette wird das Ganze wieder etwas festlicher und abendtauglich. Sobald das/die Kind/er schlafen, fehlt nur noch ein Glas Rotwein in der einen und die Hand des Liebsten in der anderen Hand.

Rock von Cos // Boots von Timberland // Cardigan von Cos // Seidenbluse von H&M // Kette von H&M // Mantel von Topshop (über Zalando)

Montag, 8. Dezember 2014

Lebkuchen für die Weihnachtszeit


Was wäre Weihnachten ohne Lebkuchen? Unmöglich. Da mir die gekauften Lebkuchen nicht wirklich gut schmecken, backe ich sie für meine Liebsten und mich einfach selbst. Dass die meisten gekauften Lebkuchen fertige Gewürzmischungen enthalten, schmeckt man natürlich. Meine Mama hat für uns Kinder jedes Jahr zu Weihnachten Lebkuchen mit einer eigenen Gewürzmischung gebacken und das waren einfach die Besten. Dieses Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Zu Tisch, bitte! #7


Winterzeit ist Suppenzeit. Wenn es draußen immer kälter wird und die Thermometer Minusgrade anzeigen, gibt es nichts Besseres, als drinnen eine warme Suppe zu genießen. Die Kartoffelsuppe ist wohl der Klassiker unter den Suppen schlechthin. Ich habe sie - ehrlich gesagt - nie gern gegessen, weil sie mir einfach zu langweilig war und fad geschmeckt hat. Mit ein paar einfachen Handgriffen wird sie mit diesem Rezept zu einem echt leckeren Süppchen, das sich so auch in einem Gourmet-Restaurant sehen lassen könnte.

Samstag, 29. November 2014

Christmas mood


Die Christkindlmärkte sind eröffnet und laden mit duftendem Glühwein zum Verweilen ein, das Zuhasue riecht nach Lebkuchen, Butterkeksen und Mandarinen, aus dem Radio klingen bereits die ersten Weihnachtslieder, um für den restlichen Monat als Ohrwurm zu bleiben, in den Einkäufsstraßen und -häusern tummeln sich die Menschen wie eifrige Bienen, um nach den passenden Geschenken zu suchen. Das Weihnachtsfest naht. Da ich schon längst in Weihnachtsstimmung bin, habe ich schon langsam begonnen, unser Zuhause weihnachtlich zu dekorieren. Ob klassisch in rot und grün oder minimalistisch in schwarz und weiß oder festlich mit Akzenten in silber und gold - Weihnachten wäre nur halb so schön, würde das traute Heim nicht auch in festlichem Glanz erstrahlen.

Dienstag, 25. November 2014

Frühstück mit Apfel-Zimt-Marmelade


Jedes Jahr, kurz vor Weihnachten, schäle ich ungefähr ein Dutzend Äpfel, entkerne sie, schneide sie in kleine Stücke und verarbeite die Apfelstücke mit etwas Zimt zu einer wunderbar schmeckenden Marmelade, die den Mund erfahren lässt, wie sich Weihnachten anfühlt. Die Arbeit ist aber auf alle Fälle die Mühe wert. Die Marmelade schmeckt nicht nur gut auf einem Butterbrot, sondern auch zu Omeletten, Waffeln oder was das Mehlspeisen-Herz sonst begehrt.

Samstag, 22. November 2014

Krankheit, Kind und Kaffee


Mein Kind ist seit nunmehr fast drei Wochen verkühlt. Ein viraler Infekt. Das heißt: Brust mit Thymian-Myrte-Balsam eincremen (dieser Balsam lässt sich anschließend ganz leicht nach dreimaligem Händewaschen von den Händen entfernen), Kochsalzlösung in die Nase tropfen (der Kinderarzt schlug 30 bis 40 mal täglich vor), viel trinken und feuchte Wäsche oder Handtücher im Kinderzimmer aufhängen. Und als ob dieser hartnäckiger Infekt nicht genug wäre, kam am Wochenanfang auch noch 39,7 Grad Fieber dazu und am nächsten Morgen waren sie da. Rote Bläschen rund um den Mund, an Händen und Füßen. Die Diagnose des Kinderarztes war die Mund-Hand-Fuß-Krankheit. Ich habe vorher noch nie von dieser Krankheit gehört, aber man lernt ja bekanntlich nie aus. Es handelt sich dabei um eine hoch ansteckende Infektionskrankheit, die in den meisten Fällen ganz harmlos verläuft und vor allem Kinder betrifft, obschon sie bei Erwachsenen auch auftreten kann. Eigentlich kann man nichts dagegen tun, man muss die Krankheit aussitzen. Leichter gesagt, als getan. Die letzten Tage waren also lang und anstrengend, die Nächte kurz und schlaflos. In Zeiten wie diesen bin ich froh, dass der Chemiker Friedlieb Ferdinand Runge das Koffein entdeckt hat. Ich trank tassenweise Kaffee, um munter zu werden und wach zu bleiben. Es half. Obwohl das Koffein zum positiven Nebeneffekt des Nicht-Schlapp-Machens beitrug, bin ich immer wieder überrascht, wozu der Körper (und auch der Geist) fähig ist (sind), wenn es denn sein muss. Ich war den Keimen meines Kindes nun sage und schreibe drei Wochen permanent ausgesetzt und trotzdem wurde ich nicht krank. Ich bin überhaupt nie krank gewesen, seit mein kleiner Sohn auf der Welt ist. Okay, ab und zu mal ein Schnupfen, ein bisschen Husten oder Kopf- und Gliederschmerzen, aber es war nie so schlimm, dass ich mich einfach nur ins Bett legen musste, so wie es früher der Fall war. Ging ja auch nicht. Vielleicht baut der Körper nach der Geburt eine ganz besondere Schutzschicht gegen Keime, Viren und Bakterien auf, damit man nicht krank wird und sich so ganz brav um seinen Nachwuchs kümmern kann. Wie das Leben so spielt.

Montag, 17. November 2014

Warten auf ...


Heute waren wir bei einem neuen Kinderarzt, weil wir mit unserem bisherigen Kinderarzt leider keine guten Erfahrungen gemacht haben. Das Angenehme an unserem letzten Arzt war, dass wir immer sofort in die Ordination konnten und keine langen Wartezeiten auf uns nehmen mussten. Bei besagtem neuen Kinderarzt mussten wir heute in Summe eineinhalb Stunden warten. Mein krankes Kind nahm es aber gelassen und entdeckte das wundervoll mit Unmengen an Spielsachen eingerichtete Wartezimmer des Arztes. Ich empfand das Warten eher weniger angenehm. Am Nachmittag, als mein Kind seinen verspäteten Mittagsschlaf nachgeholt hat, ließ mich der erlebte Arztbesuch über das Warten nachdenken. Das Warten gehört als ein ziemlich großer Puzzleteil zu unserem Leben dazu. Sei es, ob man im Wartezimmer beim Arzt, an der Kassa im Supermarkt, im Zug oder im Bus, um von Ort A nach Ort B zu gelangen, wartet. Wir warten auf die große Liebe, auf die endlich einkehrende Gesundheit nach einer Krankheit, auf das Jobangebot, auf die langersehnte Schwangerschaft. Wir warten und warten und warten.

Freitag, 14. November 2014

Winterlich verpackte Schokolade


Weihnachten rückt mit großen Schritten näher und da die Wochen vor dem eigentlichen Fest die schönste Zeit des gesamten Jahres ist, füllen wir sie mit vorweihnachtlichem Basteln, Backen und Dekorieren und gestalten sie so noch schöner. Seit ein paar Jahren schenke ich keine teuren Geschenke mehr, die meist eh nicht gefallen, sondern beglücke meine Familie und Freunde mit liebevollem Selbstgemachtem. Und siehe da, die Geschenke kommen sehr gut an. Jeder freut sich über eine Dose mit Weihnachtsgebäck, selbstgemachter Apfel-Zimt-Marmelade (dieses Rezept werdet ihr in den nächsten Tagen hier finden) oder gestrickte Schals, Mützen oder Socken. In diesem Jahr werden unter anderem kleine, winterlich verpackte Schokoladetäfelchen unter dem Christbaum liegen.

Dienstag, 11. November 2014

Roll it up!

 
Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die tagein und tagaus nur Mehl- und Süßspeisen essen könnte. Gebt mir Kaiserschmarrn und Apfelmus, amerikanische Pancakes mit Heidelbeeren, Äpfel oder Bananen, Omeletten mit selbstgemachter Erdbeer-Kiwi-Vanille-Marmelade, Gebackene Apfelringe, Biskuitroulade mit Marillenmarmelade, Mamas Topfenknödel, Linzertorte, Mohnnudeln und ich bin der glücklichste Mensch auf Erden. Natürlich nicht alles auf einmal. Jeden Tag ein anderes Gericht - Abwechslung muss ja sein. Okay, ehrlich gesagt würde ich dazwischen schon irgendwann auch eine leckere Buttersemmel mit italienischer Salami essen. Ganz ohne pikantem Essen geht es halt dann doch nicht. Aber was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, war, dass ich es sehr gern süß mag. Die Biskuitroulade gehört in Sachen Kuchen zu meinen Leibspeisen. Vor allem gelingt sie nach diesem Rezept wirklich gut und ist unglaublich flaumig, so wie es sich für eine perfekte Biskuitroulade gehört.

Sonntag, 9. November 2014

Der Schein trügt: Postmortemfotografie

http://en.wikipedia.org
(unknown photographer; image from 1880s - Cabinet Card c. mid 1880s)

Ein Artikel auf der Internetseite aplus des amerikanischen Schauspielers Ashton Kutcher erinnerte mich an einen Vortrag, den ich vor Jahren an der Universität Innsbruck zur Postmortemfotografie gehalten habe. Vielen ist diese Art von Fotografie wahrscheinlich gänzlich unbekannt und für jene, die die Bilder zum ersten Mal sehen, ist es vermutlich ein verstörender Anblick. Im 19. Jahrhundert und bis in die 20er und 30er Jahre des 20. Jahrhunderts waren der Körper und das Gesicht des Toten ein häufiges Motiv der Fotografie. Die fotografische Ablichtung von Toten – aufgebahrt, im Bett oder im offenen Sarg liegend – war keine verschämte Angelegenheit, sondern zentraler Teil der fotografischen Praxis. Seither ist die Fotografie von Toten anrüchig geworden, das Verhältnis von Fotografie und Tod hat sich grundlegend geändert. Die Fotografie hat zwar nicht aufgehört, sich der Toten anzunehmen, aber ihr Blick hat sich verschoben. Der „gewöhnliche“ Tod wurde – zumindest in den westlichen Kulturen – der Kamera entzogen. Und zugleich hat es wohl zu keiner Zeit so viele Bilder von Toten gegeben wie heute. Während der gewöhnliche Tod aus dem Blickfeld des Alltags verschwunden ist, hat sich der außergewöhnliche Tod immer deutlicher seinen Weg in die Wohnzimmer gebahnt: Es ist der Tod der anderen. 

Mittwoch, 5. November 2014

Wie ein Kind das Gemüt verändert


Mein Mann ist der rationalste Mensch, den ich kenne. In dieser Hinsicht ergänzen wir uns unglaublich gut, da ich wohl der emotionalste Mensch bin, den er kennt. Ich bin sozusagen sein Gegenpol. Wenn ich eine Sache sehr emotional wahrnehme und in einer Situation ratlos bin, hilft mir seine rationale Art in einem Gespräch immer, die Dinge viel abgeklärter und sachlicher zu betrachten. Sein ruhiges Gemüt trägt hier natürlich positiv zur Sachlage bei. Zweifelsohne funktioniert die Situation auch im umgekehrten Sinn. Wenn er einen Umstand zu analytisch sieht, hilft ihm meine emotionale Sicht auf die Dinge dabei, den Sachverhalt in neuem Licht zu erkennen. Seit unser Kind auf der Welt ist, hat sich bei ihm hinsichtlich seiner Rationalität aber etwas Prägendes verändert.

Sonntag, 2. November 2014

Shake it!


Für mich schmeckt jede Jahreszeit anders. Das heißt, dass jede Jahreszeit ihr kulinarisches Pendant hat. Frühling und Sommer schmecken fruchtig und frisch. Erdbeeren, Marillen, Kirschen und Himbeeren gehören genauso auf den Tisch wie ganz viel frischer, grüner Salat. Es gibt in diesen Jahreszeiten, vor allem aber im Sommer, viel mehr leichte Gerichte. Die Getränke sind gesund und erfrischend. Selbstgemachte Zitronenlimonade mit Minze oder Holunderblütensaft mit eigens hergestelltem Sirup kommen in die Gläser. Kürbis, Apfel und Rohnen sind Zutaten für den warmen Herbst; Mandarinen, Nüsse, Kraut und Kartoffel gehören in den Winter. Im Herbst und Winter können die Gerichte und Getränke zudem mehr Gewürze vertragen. Ingwer und Chili wärmt den vom Spaziergang oder Rodeln erfrorenen Körper, Zimt und Muskatnuss verfeinern die Süßspeisen.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Getting ready for Halloween!

Lichthüllen Fledermäuse - Banderolen für Teelichter (über design3000.de) // Pappteller mit Fledermäusen // Flaschenöffner von Invotis (über design3000.de) // Pechkeks Designbox (über design3000.de) // Pappbecher mit Fledermaus

Der Begriff Halloween war mir, als ich noch ein Kind war, nicht bekannt. Wir feierten damals lediglich am 1. November das christlich-katholische Fest Allerheiligen und am darauffolgenden Tag Allerseelen. Was für uns Kinder bedeutete, dass man mit den Eltern in den besten Kleidern zum Friedhof pilgerte, dort der Messe beiwohnte und sich anschließend mit der Großfamilie bei Kaffee, Kuchen und Kastanienreis traf. Erst in den letzten Jahren ist dieser amerikanische Brauchtum nach Europa gewandert und hat sich dort verbreitet.

Montag, 27. Oktober 2014

Mutterglück


Heute habe ich ein wunderschönes, unglaublich berührendes Video gefunden. Ein Neugeborenes, das per Kaiserschnitt auf die Welt gekommen ist, darf direkt nach der Geburt seine Mutter spüren und will diese einfach nicht mehr loslassen. Jedes Mal, wenn die Hebamme versucht, das Kind von der Mutter zu lösen, fängt dieses kleine Geschöpf ganz bitterlich an zu weinen. Als ich es gesehen habe, war ich sehr ergriffen, erinnerte es mich doch sofort an die Geburt meines Sohnes und an die ersten kleinen Gesten, die mir seine Liebe zeigten. Eine kleine Hand, die auf meiner liegt; das kleine Köpfchen, das auf meiner Brust ruht, als er während des Stillens eingeschlafen ist. Diese zarten Berührungen eines Kindes sind von so unglaublicher Schönheit und Wärme, das einem die Worte fehlen. Als ich noch keine Mutter war, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, wie es einmal sein wird, ein Kind zu haben und wie sich meine Welt von heute auf morgen plötzlich verändern würde. Als ich dann schwanger war, malte ich mir diese Momente immer aus und stellte mir vor, wie es sein würde, das eigene Kind in den Armen zu halten, wie es riechen, wie es aussehen, wie es später einmal sein würde, welche Charaktereigenschaften es haben würde. Und dann ist dieses winzig kleine Geschöpf da und man ist der glücklichste Mensch auf Erden. Natürlich gibt es Momente, in denen es schwer ist, man an die eigenen Grenzen gerät und nicht mehr weiter weiß. Doch diese Momente vergisst man ganz schnell wieder und es überleben nur die Momente, die einfach nur schön sind und voller Mutterglück.

Freitag, 24. Oktober 2014

Zu Tisch, bitte! #6


Eine österreichische Spezialität ist der wohl vielen bekannte Kaiserschmarrn, eine Mehlspeise aus Zutaten, die eigentlich fast jeder immer zu Hause hat. Ich war schon immer eine Süßspeisenfanatikerin, aber seit meiner Schwangerschaft gehört der Kaiserschmarrn zu meinen absoluten Favoriten hinsichtlich Mehlspeisen. Um die Herkunft des süßen Lieblings Österreichs kursieren mehrere Theorien. Eine davon ist, dass man die Speise für die Kaiserin Elisabeth als "Kaiserinschmarrn" kreiiert hat. Da dem Kaiser Franz Joseph die Mehlspeise besser schmeckte als ihr, wurde aus dem "Kaiserinschmarrn" kurzerhand der "Kaiserschmarrn".

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Wintertemperaturen

Mantel von Sisley (über Zalando) // Pullover von H&M // Feincordhose von Zara // Boots von Madewell

Auf dem Papier ist es zwar momentan noch Herbst, die winterlichen Temperaturen, die gerade eingebrochen sind, sagen aber etwas ganz Anderes. Aktuell hat es in Tirol frostige 6 Grad. Es ist also schon Zeit die Wintermäntel und -jacken auszupacken und die Übergangsjacke, die in Tirol zu meinem Bedauern definitiv ein nutzloses Kleidungsstück ist, ganz hinten im Kleiderschrank zu verstauen.

Der wunderschöne, kalt-warme Herbst mit seiner goldenen Farbpalette, der in Wahrheit nur in etwa einen Monat gedauert hat, ist leider passé. Der Winter ist zwar noch nicht offiziell eingeläutet, aber die Temperaturen lassen ihn schon erahnen. Aber genug der Wehmut. Die kalten Temperaturen laden nun endlich dazu ein, die kuschelig warmen Strickwaren, die man bereits über den Sommer fleißig gesammelt hat, und neuen Wintermäntel und -jacken zu tragen und damit den niedrigen Graden die "warme" Schulter zu zeigen. Meine absolute Lieblingsfarbe in dieser Saison ist eindeutig grün, von olivgrün über lindgrün bis hin zu schilfgrün. Alle Grüntöne haben es mir einfach angetan. Ein Tipp für die Outfitwahl: einzelne Kleidungsstücke in diversen Farbabstufungen einer Farbe zu wählen. Das Outfit wirkt dann sehr harmonisch.

Montag, 20. Oktober 2014

Essenskrise



Ich koche gern und viel. Eine Tatsache, die mir jedoch den Spaß am Kochen nimmt, ist, wenn die Bekochten nicht essen. Momentan befinde ich mich in einer derartigen Situation. Es ist nicht so, dass mein Mann das Essen verweigert. Ganz im Gegenteil. Er liebt mein Gekochtes und ist froh, wenn er nicht an den Herd muss. Nein, mein Sohn ist derjenige, der zurzeit nicht gerne isst. Naja, das stimmt nicht ganz. Er isst schon, aber nur das, was er mit dem Löffel auf dem Weg von der Schüssel zu seinem Mund nicht verliert.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Listening to...RYAN ADAMS




Manchmal packt mich die Ordnungslust und ich muss ihr sofort nachgeben. Dann räume ich Schränke, Kästen und Schubladen aus, miste alte Sachen oder Dinge, die einfach nicht mehr gebraucht werden bzw. die im letzten Jahr nicht einmal verwendet worden sind, aus und sortiere alles wieder nach einem sinnvollen System ein. Als ich vor ein paar Tagen wieder ein solches Bedürfnis verspürte, fand ich beim Ausrangieren einige alte CD's, die ich zu meiner Studentenzeit fast Tag und Nacht in Dauerschleife gehört habe.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Lesestunde - ZERUYA SHALEV | Liebesleben


Noch nie zuvor habe ich einen Roman gelesen, der mich derart in seinen Bann zog. Nicht nur die Geschichte ist aufregend, erotisch und manchmal auch verstörend zugleich, sondern auch die Sprache ist von unglaublicher Magie und Ehrlichkeit. Der leider verstorbene Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki sagte, dass dieser Roman überhaupt zum Besten gehört, was er in den letzten Jahren gelesen habe. Und dem kann ich nur vollkommen zustimmen. Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev schafft dies aufgrund ihrer Klugheit, ihrer Raffinesse und nicht zuletzt aufgrund ihres ungeheuren Mutes, das Leben so darzustellen, wie es ist, von Leid durchzogen.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Zu Tisch, bitte! #5


Nach einem langen Tag mit Kind, Hausarbeit und Ausflug zum Spielplatz habe ich oftmals abends nicht die Muße ein Drei-Gänge-Menü für meinen Mann und mich zuzubereiten. Deswegen soll das Abendessen schnell gekocht und trotzdem lecker sein. Noch dazu sollte es nicht Fast Food sein und Gemüse beinhalten, damit wir zu unseren Vitaminen kommen. Ein solches Rezept habe ich gefunden und stelle es euch nun vor.

Freitag, 10. Oktober 2014

Keine kalten Ohren mehr!


Wer hat schon Lust bei kühlen Temperaturen kalte Ohren zu haben? Keiner. Eben. Deswegen stricken wir uns wärmende Mützen in tollen, knalligen Farben, die wir gern tragen und die unsere Ohren vor dem Frieren und Rot werden schützen. An die Nadeln, fertig, los ...

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Ode an den Parka

Parka von IQ (über Impressionen) // Loafer von Everlane // Seidenbluse von H&M // Rock von H&M // Tasche von Coccinelle

Lieber Parka, wie schön du doch bist. Du hältst mich warm, wenn es draußen friert. Du lässt mich gut aussehen, wenn mein restliches Outfit mit Jeans, Sweatshirt und Sneakers nicht besonders aufregend ist. Deine Kapuze schützt meine Haare vor dem kalten Nass. Du weilst in meinem Schrank und bist jederzeit bereit in die Welt getragen zu werden. Auf Reisen in fernen Ländern und fremden Kulturen folgst du mir und warst mir stets ein guter Freund. Du bist schon seit Jahren mein treuer Begleiter und wirst es auch noch weitere Jahre sein. Danke für die Zeit, die wir bisher gemeinsam verbracht haben.

Montag, 6. Oktober 2014

Allen Regeln zum Trotz



Willkommen in der beginnenden Trotzphase. Mein Sohn ist gerade sechzehn Monate alt geworden und kommt schon langsam Schritt für Schritt in die von Eltern so geliebte Trotzphase. Jeder hat bei dem Begriff wohl sofort ein schreiendes, am Boden eines Supermarktes liegendes Kind vor Augen, das sich nicht bändigen lässt, die Eltern in den Wahnsinn treibt und die Aufmerksamkeit der restlichen Einkäufer erregt.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Silver leaves


Jetzt ist es offiziell. Der Herbst ist da. Und weil er draußen in voller Farbenpracht herrscht, holen wir ihn uns einfach nach Hause. Bei einem schönen Spaziergang mit den Kleinen Laub, Äste und sonstiges Allerlei der goldenen Jahreszeit sammeln, schon hat man ihn eingefangen und kann ihn drinnen präsentieren.

Dienstag, 30. September 2014

Zu Tisch, bitte! #4


Herbstzeit bedeutet endlich wieder Kürbiszeit. Da wir bei uns zu Hause Kürbis in jeglicher Form essen, freuen wir uns schon frühzeitig auf diese Zeit. Von Kürbiscremesuppe über Kürbis-Crème-brûlée bis hin zu Kürbiscurry gibt es bei uns in den Herbstmonaten. Mein erstes Kürbisgericht in diesem Jahr ist Pasta in Kürbisrahm. Sehr einfach in der Herstellung und unglaublich lecker.

Sonntag, 28. September 2014

Ich liebe Sonntage!


Sonntagnachmittag heißt Zeit für Kaffee und Kuchen. Die ganze Familie sitzt dann zusammen, trinkt Kaffee und Wasser, isst Kuchen und quatscht über Gott und die Welt. Ein Sonntagnachmittagskuchenklassiker ist mein Zitronenkuchen: ein Kastenkuchen, der im Handumdrehen im Ofen landet.

Freitag, 26. September 2014

Herbstgedanken


Ich mag den Herbst. Draußen wird es immer kälter und drinnen wird alles gemütlicher. Man verbringt wieder mehr Zeit zu Hause und diese Zeit ist mir doch die liebste. Ich mag es daheim zu sein. Graue, warme Wollsocken anziehen, sich in die schwarz-weiß gestreifte Decke kuscheln, eine Tasse Rosenblütentee trinken, Zeruya Shalevs Roman Mann und Frau lesen, eine Wollmütze mit der neuen gelbgrünen Wolle stricken, sich an den Liebsten auf der Couch anlehnen. Wie schön.

Mittwoch, 24. September 2014

29 versus 31


Garfunkel and Oates spielen in diesem Lied diesselbe Frau, der einzige Unterschied besteht lediglich im Alter der Beiden - die eine ist 29 und die andere ist 31. Die Frau, 29, ist in der Blüte ihres Lebens, ihr geht es gut und sie ist glücklich. Die Frau, 31, ist in einer Lebenskrise, sie ist verzweifelt und unglücklich, weil sie noch niemanden gefunden hat, mit dem sie ihr restliches Leben teilen möchte. Zwischen den beiden Damen herrscht ein Altersunterschied von nur zwei Jahren. Warum also ist die eine glücklich und die andere ist es nicht?

Montag, 22. September 2014

Zu Tisch, bitte! #3


Ein leichtes Mittagessen aus mit Lavendelmeersalz gewürztem Lachsfilet und Karotten-Apfel-Gemüse. Der würzige Fisch wird durch das süßliche Gemüse perfekt ergänzt und schmeckt dadurch unglaublich lecker. Auch mein kleiner Sohn war von dem Essen begeistert.

Samstag, 20. September 2014

Handarbeit #3


Accessoires können, wie wir ja bekanntlich wissen, ganze Outfits verbessern. Daher habe ich mich mit meiner Handarbeit-Serie einmal auf unbekanntes Terrain begeben und simplen, aber dennoch außergewöhnlichen Schmuck hergestellt.

Donnerstag, 18. September 2014

Ungebetener Rat tut selten gut!


Als Mama bekommt man immer und überall Ratschläge. Von der Mutter, der Schwiegermutter, von Geschwistern (egal ob diese selbst Eltern sind oder nicht), Nachbarn, Fremden im Bus, auf der Straße, beim Einkaufen und die Liste lässt sich noch unendlich lang fortsetzen. Diese Ratschläge können manchmal ganz hilfreich sein, manchmal können sie aber einfach nur nerven.

Dienstag, 16. September 2014

NEW IN - Pullover, Top und Schal von H&M


Willkommen zuhause, ihr Herbstlieblinge! Drei neue Kleidungsstücke aus der H&M Studio Collection 2014 gehören seit Kurzem mir und haben bereits ihren Platz in meinem Kleiderschrank eingenommen. Ein Schwerstrick-Pullover aus Wolle, ein Top aus Merinowolle (beides in der Farbe khaki) sowie ein Kaschmirschal in schwarz-weiß. Wunderschöne Teile in sehr guter Qualität. Also von mir aus kann der Herbst wieder Einzug nehmen, denn ich bin gewappnet.

Sonntag, 14. September 2014

Lavendel, Meersalz und Rosmarin


Lavendel ist eine ganz besondere Heilpflanze, die ein breites Wirkungsspektrum besitzt. Er wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, pflegend und beruhigend. Ich für meinen Teil liebe auch den Duft von Lavendel, aber ich bin mir dessen bewusst, dass diese Liebe nicht von allen geteilt wird. Nichtsdestotrotz habe ich für die Gastgeschenke bei meiner Hochzeit für jeden ein kleines Glas mit Lavendelmeersalz gefüllt und die Gäste waren begeistert. Man kann das Salz zum Würzen von Fleisch und Fisch verwenden, mit dem Salz Gemüsebeilagen oder -suppen verfeinern oder (wenn man mehr von dem Salz herstellt) es in die Badewanne als Badezusatz geben, damit auch die Haut etwas davon hat.

Freitag, 12. September 2014

On Photography and Motherhood


Mit der Kunst der Fotografie lassen sich Momente, die nie in Vergessenheit geraten wollen, einfrieren und für immer bewahren. Vor allem sind es Fotografien, die Dinge sichtbar werden lassen und uns diese so präsentieren, wie wir sie wahrscheinlich in der Hektik des Alltags nie gesehen hätten. "Fotografien", so schrieb bereits Susan Sontag, "bieten mehr als eine Neubestimmung des Stoffs unserer alltäglichen Erfahrungen (Menschen, Dinge, Ereignisse - alles was wir, wenn auch vielleicht anders und häufig, ohne es recht wahrzunehmen, mit dem bloßen Auge sehen); sie machen eine Vielzahl von Dingen sichtbar, die wir ohne sie niemals sehen würden."

Mittwoch, 10. September 2014

Loop


Als ich schwanger war, entsprach ich zu gewissen Teilen dem Klischee einer werdenden Mama. Ich war immer müde, hatte unglaublich viel Hunger (vor allem auf Kaiserschmarrn) und begann zu stricken. Es machte mir extrem viel Spaß und entspannte mich. Vor allem in den ersten Monaten meiner Schwangerschaft, die in den Herbst und Winter fielen, machte ich es mir mit dicken Wollsocken und einer Tasse Tee auf unserer Couch gemütlich und strickte vor mich hin. Eine Babydecke, ein Bezug für unsere Wärmeflasche, eine Babymütze, Schals, ... Ich konnte nicht aufhören und fand im Stricken eine neue Passion. Ein Strickstück, das besonders in meiner Familie und meinem Freundeskreis für gute Ressonanz sorgte, ist ein Loopschal in grau mit einem Akzent in einem schönen, knalligen Gelbton.

Montag, 8. September 2014

Mit Butter und Marmelade


Meine Familie liebt Marmelade. Marille, Erdbeere, Himbeere, Brombeere, Apfel, Heidelbeere, Pfirsich - egal welche Sorte, Marmelade gehört bei uns auf dem Frühstückstisch einfach dazu. Da selbstgemachte Marmelade um einiges besser schmeckt, als gekaufte, koche ich gern Früchte der Saison ein und sorge für Vorrat in unserem Marmeladenfach. Als experimentierfreudige Person ist es für mich unabdinglich immer wieder etwas Neues auszuprobieren und neue Marmeladenvarianten zu fabrizieren. Eine Variante, die besonders gut schmeckt und beim Kochen unglaublich verlockend duftet, ist eine Marillenmarmelade mit einem Hauch von Rosenblüten.

Donnerstag, 4. September 2014

Hausarbeit mal zwei oder der Mythos des Sisyphus


Jeder kennt den Begriff der Sisyphusarbeit, einer sinnlosen, nie enden wollenden und vor allem nie ans Ziel führenden Arbeit. Seit mein Sohn von Tag zu Tag immer aktiver wird und aufgrund seiner Neugierde und der Erkundung der Welt meine Welt etwas chaotischer macht, kann ich den Begriff besser nachvollziehen. In meiner Welt ist es zwar kein Stein, der mit viel Kraftaufwand auf einen Berg gerollt werden muss und der dann - an der Spitze des Berges angelangt - wieder ins Tal rollt, sondern zum Beispiel Klopapierrollen, die wieder aufgerollt werden müssen, oder mit Buntstiften fabrizierte Kleinkindgemälde auf Wänden, die wieder ausradiert werden müssen. Und es nimmt kein Ende.

Dienstag, 2. September 2014

Apfelkuchen nach Großmutters Art


Das Rezept für den besten Apfelkuchen, den ich jemals gegessen habe, habe ich vor einiger Zeit gefunden. Leider ist es nicht von meiner Großmutter, aber die Kinder meiner Kinder können dies ja dann später behaupten. Der Kuchen schmeckt übrigens am nächsten Tag noch viel besser.

Sonntag, 31. August 2014

Verrückst du noch Möbel oder wohnst du schon?


Letztens kamen wir in einer netten Runde über Wohnsituationen zu sprechen. Ich erzählte, dass wir, seit wir zu dritt sind, immer wieder Wohnungstetris spielen müssten. Das heißt man muss Gegenstände verrücken, um an andere Möbelstücke zu gelangen. Den Wäscheständer vor- und wieder zurückschieben, um an den Kleiderschrank zu kommen. Die Gehschule vor- und wieder zurückstellen, um die Küche zu erreichen. Den Couchtisch weg- und wieder herräumen.

Freitag, 29. August 2014

Grautöne


Es ist schön, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen, da man das Produkt seiner Arbeit direkt vor Augen hat. Man sieht, was man geleistet hat und das gibt einem ein wunderbares Gefühl. Truman Capote sagte einmal, dass alle Menschen die Anlage hätten, schöpferisch tätig zu sein, nur würden es die meisten nie merken. Wahre Worte. Oft traut man es sich nicht zu; denkt, dass die anderen es doch viel besser können. Ich sage, probieren kostet ja nichts. Wenn es Spaß macht, dann hat es sich schon gelohnt. Wenn dabei noch ein ansehnliches Produkt entstanden ist, umso besser.

Mittwoch, 27. August 2014

NEW IN - Bluse, Leggins und Hut von H&M

Meine Neuankömmlinge sind genau das Richtige für den Übergang von Sommer auf Herbst. Die Bluse ist ganz schlicht, die Leggins ein echter Hingucker und der Wollhut wird meinen Kopf auch bei feinen Regentropfen trocken halten. Ich freue mich schon darauf die neuen Teile tragen zu können.

Montag, 25. August 2014

Samstag, 23. August 2014

UNSICHTBAR SICHTBAR - Ein Fotoessay

"Und drängt nicht alles
Nach Haupt und Herzen dir
Und webt in ewigem Geheimnis 
Unsichtbar sichtbar neben dir?"
Johann Wolfgang von Goethe